Auf den Spuren von Wildtieren

Auf der Spur von Wildtieren

Auf der Spur von Wildtieren

Durch unsere unterschiedlichen Angebote möchten wir euch Eindrücke aus der Natur vermitteln. Unsere Tour „Auf der Spur von Wildtieren“ stellt dabei ein ganz besonderes Erlebnis oder Abenteuer dar. Ihr werdet viele neue Eindrücke mit nach Hause nehmen und – vielleicht sogar über Euch selbst.

Ihr wollt Wildtiere in der Natur beobachten, vielleicht tolle Fotos machen, oder sogar malen? Was immer Ihr vorhabt – es müssen einige Grundlagen erläutert werden:

In welches Gebiet gehe ich Berg, Wald oder Feld?
Zu welcher Jahreszeit soll mein Erlebnis stattfinden?
Welche Ausrüstung benötige ich?
Welche Wildart möchte ich erleben: Reh, Gäms, Fuchs, Birk- oder Auerhahn?
Darf ich das ohne weiteres? Gelten Schutzgebiete?
Wie komme ich dorthin?
Wieviel Zeit habe ich oder werde ich benötigen?
Dazu alle Fragen, die das Wild selber betreffen:
Wo hält sich das Wild zu welcher Tages- und Jahreszeit auf?
Äsung, Sonne, Schatten, Regen, Nachwuchs oder Vermehrung
Wie beobachte ich das Wild möglichst schonend?
Tierarten: Männlich oder weiblich? Was hat das Wild vor? Wann war es hier?
Warum war es hier, war es allein? Wie alt ist es?
Welchen Einfluss hat das Wetter – Nebel, Schnee, Sonne, Wind …?
Wann soll man ansitzen oder pirschen, oder beides zusammen?
Wann soll man sich fernhalten?
Wie pirsche ich mich richtig an?

Eine interessante beispielhafte Tour:

Üblicherweise starten wir in der Gemeinde Rangersdorf bzw. in Lamnitz.
Schattseitig steigen wir mit den Schneeschuhen über einen alten Weg am Wildbach auf. Der erste Kilometer ist eher flach und daher mühelos. Dem alten Weg folgend, kommt man zu einer Forststraße, die den Ziehweg ablöst. In dichten alten Wäldern geht man steten Schrittes dem Wildbach entlang und sieht fantasievolle Gebilde und Skulpturen, die das Eis des Wildbaches entstehen lässt.
Am Kohlplatz zweigt man ab und überquert ein kleines munteres Bächlein. Nun sind wir wieder auf dem alten Weg, der zur Bichelwaldhütte auf ca. 1400 m Seehöhe führt, wo sich der Blick öffnet ins hintere Lamnitztal, einem alten Pass. Immer wieder kreuzt man verschiedenste Tierspuren und kann die Besonderheiten erkennen. Knapp unter der Bichelwaldfütterung bietet sich die Chance einer Wildbeobachtung.

Seit dem Aufbruch im Tal ist nun schon etwas Zeit vergangen, Zeit also, etwas zu sich zu nehmen. Gestärkt geht es weiter durch das sich verändernde Waldbild, bis hinauf zur Schroffeggfütterung. Die Gehzeit dorthin beträgt ca. 45 Minuten.
In der Nähe der Schroffeggfütterung bekommt man vielleicht das eine oder andere Gamswild zu sehen.

Nach dem Füttern und einer weiteren Stärkung geht es hinunter zum Lamnitzbach und wieder sonnenseitig hinauf zu einer weiteren Fütterungsstelle im schroffen eindrucksvollen Berggelände. Wenn es die Schneelage erlaubt, gibt es auch die Möglichkeit, über traumhafte Almen wieder ins Tal abzusteigen. Die beschriebene Route ist etwa eine 8 Stunden-Tour, die aber auch verkürzt werden kann. Alle Touren werden generell den örtlichen Gegebenheiten und den Möglichkeiten der Teilnehmern angepasst.

Wie bei allen unseren Angeboten von natur-verstehen, können auch hier nach Möglichkeit Teilnehmerwünsche erfüllt werden.

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